Warum ist es wichtig, das mein WiFi-System speziell für Busse ist?

Wenn sich Unternehmen entscheiden, WiFi einzuführen, sei es als eine Genossenschaft für den internen Gebrauch oder als Dienstleistung an ihre Kunden, müssen sie mehrere Faktoren, die die Leistung, Verwaltung und Effizienz des Netzes beeinfluβen, berücksichtigen. In diesem Sinne ist die Wahl des Routers grundlegend und Aspekte, die die Hardware berühren, sind dabei zu berücksichtigen. Wo muss ich sie platzieren? Welche sind die Anforderungen des Umfelds? Und die der Software? Ist es ein bewegliches Umfeld? Werde ich gleichzeitigen Service an mehrere Benutzer anbieten?

Die Wahl der Router-Hardware Wo werde ich den Router platzieren?

Bei der Wahl eines Routers ist es wichtig, die gewünschte Verwendung und das Umfeld der Platzierung zu wissen. Mit den drei folgenden Beispielen können wir beobachten, wie die Wahl des Gerätes auf eine physische Ebene (Hardware) durch seine Funktion beeinflusst wird:

  • Ein Industrieunternehmen mit einer aggressiven Umgebung, das WiFi-Router für Mobilkommunikation benötigt. In diesem
    Fall bräuchte es Geräte mit hohem physischen Schutz und Abdichtung, damit Schäden aufgrund von Staub, Wasser oder
    Partikel in der Luft verhindert werden. Zertifizierter Schutz IP65 oder IP66 ist erforderlich.
  • Ein Unternehmen, das Router installieren möchte, um Kommu-nikation in abgelegenden Gebieten, wie z.B. Strassen oder Umspannwerke in Bergen,anbieten zu können, Die WiFi-Router müssen hier einen breiten Temperatureinsatzbereich haben, sowohl in hohen als auch in niedrigen Temperaturen.
  • Ein Unternehmen, das die Installation eines WiFi-Routers in einen Schnellzug beabsichtigt, wird eine Hardware benötigen, die fähig ist, die Mobilfunknetzanbindung ununterbrochen aufrechtzuerhalten, ohne dass dabei die Hochgeschwindigkeit beeinflusst wird.

Spezifische Hardware-Kriterien für den Bussektor

Das waren einige Beispiele, um zu verdeutlichen, wie das Umfeld, in der die Geräte installiert werden, die Wahl dieser erheblich beeinflusst. In gleicher Weise muss ein Busunternehmen, das sich
für die Installation der WiFi-Router in seiner Flotte entscheidet, sich vergewissern, dass die Hardware der gewählten Router den Umfeldanforderungen entsprechen.

  • Das System muss die Zertifizierung der elektromagnetischen Verträglichkeit , um es in Fahrzeugen zu installieren.
  • Beim Aufbau dürfen keine beweglichen Teile und keine Verschweissung in der Elektronik verwendet werden, da diese durch Vibrationen und Bewegungen des Busses geschädigt werden können,
  • Die Möglichkeit bieten, die Standorte der Daten- und WiFi-Antennen zu verlängern, um sie in Abhängigkeit vom eigenen Routerstandort am geeignesten Ort aufzustellen.

Benötige ich eine spezifische Software für den Bus?

Bis jetzt wurde nur die Hardware behandelt und wie diese die Auswahl des Routers beeinflusst, doch was ist mit der Software. Beeinflusst sie die Wahl auch? Die Antwort lautet ja.

Wie bei jeder Software muss diese speziell für den Sektor oder die Nutzung sein, z. B. benötigt ein kleines Unternehmen nicht die gleiche Verwaltungssoftware wie ein grosses Unternehmen.

An dieser Stelle lässt sich feststellen, dass der Bussektor wie jeder anderer Sektor bei der Bereitstellung von WiFi-Service besondere Softwarebedürnisse hat und das hat folgende Gründe:

1) Es handelt sich um ein mobiles nicht statisches Umfeld.

2) Gleichzeitiger Service an mehreren Nutzern, die nicht zum
Unternehmen gehören.

Wie wir sehen, muss die WiFi-System-Software beide Faktoren erfüllen, um unsere Bedürfnisse zufriedenzustellen. Das bedeutet, alle Passagiere, die an unser System angeschlossen sind, verwalten zu können, um das Netzwerk zu kontrollieren, denn das Unternehmen ist der Eigentümer.

Warum NICHT eine nicht an den Personenverkehr orientierte Lösung wählen?

Die Wahl einer WiFi-Lösung, die NICHT an den Bussektor oder den Personenverkehr gerichtet ist, führt unweigerlich zu einem schlechteren Kundenservice. Grund hierfür ist sowohl der mangelhafte Empfang und eine mangelhafte bewegliche Datenverbindung als auch das Fehlen der Funktionen für die Konfiguration und Verwaltung des Netzes seitens des Transportbetreibers.

Diese Abwesenheit führt zur missbräuchlichen Verwendung der Bandbreite seitens der Passagiere, zum Verkehr von Webdaten, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind sowie zum massiven Datenverbrauch, der unser mit dem Telekommunikationsbetreiber monatlich beauftragten Datenvolumen drastisch vermindert. Zusammenfassend gesagt, vermitteln wir eine negative Wahrnehmung über den WiFi-Service und somit auch über das eigene Unternehmen.