Wie werden peinliche Situationen in der WiFi-Verwaltung im Bus vermieden?

In vorherigen Artikeln haben wir über mehrere Themen rund um die Ausschöpfung und Verwaltung des WiFi-Netzes im Busgeschrieben, doch diesmal werden wir uns mit den Risiken und den nicht gewünschten Situationen, die die Nutzung unseres drahtlosen Netzwerkes mit sich bringt, befassen.

Wer ist für das WiFi-Netz im Bus verantwortilich?

Der Eigentümer ist im Grunde verantwortlich für die Nutzung des WiFi-Netzes im Bus, da der durch die Passagiere erzeugter Verkehr über unseren Router nach auβen tritt. Deshalb ist es wichtig, dem Nutzer die Nutzungsbedingungen mitzuteilen, damit er diese liest, versteht und akzeptiert und somit ihm die Verantwortung beim Surfen im Internet übertragen wird.

Und wie können wir am Besten diese Verantwortung übertragen?

Von einer Zugangsportalseite aus, die nicht mehr als eine vorkonfigurierte Seite ist, die dem Nutzer verpflichtet, die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren, um auf unser WiFi-Netz zugreifen zu können. Des Weiteren kann das Firmenlogo sowie benutzerdefinierte Textfelder hier eingefügt werden.

Aus diesem Grund ist es in der Verwaltung des WiFi-Netzes im Bus sehr wichtig, das unser System über diese Zugangsportalseite verfügt, nicht nur aus Marketinggründen sondern auch um die Verantwortung während der Internetnutzung auf den eigentlichen Nutzer zu übertragen.

 

Welche Webseiten können von den Passagieren besucht werden?

 

Bei der WiFi-Verwaltung im Bus ist es wichtig, darauf zu achten, welche Webseiten von den Passagieren während der Fahrt besucht werden. Wie wir alle wissen, ist ein Bus nicht der geeignete Ort, um bestimmte Webseiten zu besuchen, da es sich um Inhalte handelt, die nicht adäquat sind, um sie sich in der Öffentlichkeit anzuschauen oder weil es uns als Eigentümer des WiFi-System “nicht interessiert”, das bestimmte Webs besucht werden.

Mit “nicht interessiert” beziehen wir uns auf Seiten, die einen hohen Verbrauch an Daten erfordern. Unser WiFi-System wird von Telefondatenleitungen unterstützt, die eine monatliche Höchstgrenze an Verkehr haben. Sollte diese Grenze erreicht werden, würde der Bus kein WiFi-Service  mehr anbieten können.

Zu diesen nicht empfehlenswerten Seiten gehören u.a. Software-Update-, Video-Streaming-Seiten oder Seiten zum Herunterladen von Anwendungen. Die Nutzung dieser Webseiten durch den Nutzer benötigt ein enormes Datenvolumen, deswegen ist es wichtig, dass unser WiFi-System im Bus über Mechanismen verfügt, die den Zugriff auf solche Webseiten blockiert.

Bei Vermeidung des Zugriffs auf diese Seiten, erreichen wir:

  • Besseren Service für den Passagier, da die Anzahl der Benutzer, die eine hohe Bandbreite in Anspruch nehmen, sich reduziert, und somit kann unsere Internetverbindung den übrigen Kunden einen besseren Service bieten.
  • Unsere Datenleitung verwalten und kontrollieren, da diese monatlich auf eine bestimmte Anzahl von GB begrenzt ist.

 

Kann ich den Anschluss wegen missbräuchlicher Verwendung verweigern?

Die Antwortet lautet ja.  Selbst wenn wir den Verkehr kontrollieren und überwachen, kann es trotzdem vorkommen, dass ein Kunde den WiFi-Service missbräuchlich verwendet. Was können wir tun? In diesem Fall ist es wichtig über Instrumente zu verfügen, die den Anschluss an unseren System bei missbräuchlicher Verwendung verweigern.